Protestaktion Braunschweiger Tierschutzorganisationen vor Circus Krone 2014

 

 

 

 

 

 

Erster Erfolg! Rentokil aktualisiert Internetauftritt "Gesundheitsrisiko Tauben"

Im Oktober 2017 aktualisierte der deutsche Marktführer für Schädlingsbekämpfung Rentokil seine Internetseite zum Menüpunkt "Gesundheitsgefahr durch Taubenkot/Krankheiten". Es werden aktuell keine angeblich lebensgefährlichen Krankheiten  mehr aufgeführt. Der seit über 90 Jahren weltweite Marktführer für Schädlingsprävention und Schädlingsbekämpfung hat ein Einsehen. Damit ist ein erster Schritt getan, der Stigmatisierung der Stadttauben als Krankheitsüberträger - auch in Braunschweig  - ein Ende zu setzen und ein friedliches Miteinander von Menschen und Stadttauben zu organisieren. Wir helfen gern dabei.

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24.10.2017

Stadttiere Sprecherin in den Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen berufen 

Die Braunschweigerinist seit Dienstag Vollmitglied im Tierschutzbeirat der Landesregierung.

Beate Gries wurde durch Landwirtschaftsminister Christian Meyer in den Tierschutzbeirat der Landesregierung Niedersachsen berufen.
Der Tierschutzbeirat hat die Aufgabe, die Landesregierung auf dem Gebiet des Tierschutzes zu beraten. Beate Gries weiß aus Erfahrung, dass „unter dem Eindruck des gesellschaftlichen Wandels die Umsetzung des Verfassungsrangs für die Tiere eine große Herausforderung darstellt.“
„Dass der Beirat nicht nur aus Tierschutzorganisationen besteht, sondern auch Vertreter der Landwirtschaft, der Jägerschaft und Vertretern aus der Tierversuchsforschung und Wirtschaft dem Beirat angehören, ist eine große Aufgabe auf die ich mich sehr freue“, so Gries weiter.
Die Berufung ist auch eine Auszeichnung für die Initiative Stadttiere Braunschweig, die im Rahmen ihrer Arbeit für die Tiere in unserer Stadt vor allem das ungelöste Stadttaubenproblem wieder auf die Braunschweiger Agenda gesetzt hat. In dem neuen Amt kann Frau Gries sich nun auf höchster Ebene mit Sach- und Fachverstand für den Tierschutz einsetzen.

 

 

30.08.2017 

Gesundheitsrisiko Tauben? Schädlingsbekämpfer unter Druck

Das Geschäft mit der Angst

 

 

SPIEGEL ONLINE 

Tauben: Schädlingsbekämpfer schüren Angst vor Vögeln 

Zitat:

 "Was dort auf der Internetseite (von Rentokil) behauptet wird, ist wirklich Quatsch", sagt Dr. Norbert Kummerfeld, Vogeltierarzt der TiHo Hannover, der 20 Jahre an Stadttauben geforscht hat.

  --> weiterlesen

 



19.08.2017

Taubenrettung - Feuerwehreinsatz Salzdahlumer Straße

10:53 Uhr – Eine Bürgerin meldet, dass wieder Tauben unter der Eisenbahnbrücke Salzdahlumer Straße hinter den Gittern eingesperrt sind. Eine Taube sei heute früh gestorben. Unsere Sprecherin Beate Gries  hat sich bereits vor 14 Tagen persönlich ein Bild von der Situation gemacht. Die war an diesem Samstagnachmittag erneut akut lebensgefährlich für einige Tiere. Klar ist: Es sitzen und flattern Tauben unter der Brücke hinter den Gittern herum. Zum Teil neben Kadavern von verendeten Tieren in verschiedenen Verwesungsstadien. Schnell wird klar: Die Tiere brauchen Hilfe. Wir alarmieren um 11:15 Uhr die Feuerwehr.

Die Salzdahlumer Straße wird unter der Brücke gesperrt, die Leiter ausgefahren.

Lesen sie weiter auf unser.38… und news38.de

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26.06.2017

Beschwerde gegen die Firma Rentokil - irreführende Werbung

heute hat der Verein Stadttauben Hamburg Beschwere beim Werberat wegen irreführender Werbung eingelegt. Die Initiative Stadttiere Braunschweig fungiert neben dem Deutschen Tierschutzbund LV Niedersachsen, der Landesbeauftragten für den Tierschutz in Niedersachsen und weiteren hochdotieren Personen und Organisationen als Unterstützer der Beschwerde.

 

Beschwerde gegen Rentokil - irreführende Werbung Stadttauben

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Beschwerde Rentokil - Download
Beschwerde gegen Rentokil - irrefühende Werbung Stadttaubenbekämpfung

 

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16.06.2017

Stellungnahme zu Äußerungen Zirkus Voyage in der lokalen Presse

Direktor Spindler wies unter andern in der Braunschweiger Zeitung und auf news.38 unsere seiner Meinung nach ungerechtfertigte Kritik zurück und bezeichnete uns als "unwissende Tierrechts- Ideologisten".  Es ist Herrn Spindler unbenommen, als Betroffener diese Meinung zu vertreten. Schließlich geht es bei der Diskussion um Wildtierhaltung im Zirkus um einen bisher gewohnten Teil seine Existenz. Dafür haben wir Verständnis.

Unsere Auffassung zur Haltung - hier z.B.  der Giraffen -  basiert auf der fachlichen Expertise der Bundestierärztekammer und des Bundesrates, die bestätigen, dass die Haltungsanforderungen an Wildtiere wie Giraffen oder Flusspferde ein reisender Zirkus praktisch nicht erfüllen kann - eben weil er umherzieht. Im reisenden Zirkus seien Haltungsprobleme systemimmanent. Bei aller erdenklicher Mühe sich Direktor Spindler gibt, seine Tiere gut zu halten.


Die  BTK betont in einer Stellungnahme, dass defacto schon durch das Tierschutzgesetz eine Haltung eigentlich verboten sei. Völlig unabhängig davon, ob es sich um domestizierte oder Wildtiere handelt. Der Bundesrat hatte im Frühjahr 2016 die Bundesregierung zum dritten Mal aufgefordert die Haltung und zur Schaustellung von Wildtieren zu verbieten. Die Länder sehen im Fall der Giraffenhaltung im Zirkus nach Tierschutzgesetz "...eingeschränkte Verhaltenskreise zu Bewegungs-, Sozial- und Komfortverhalten (vor allem durch räumliche Beschränkungen)..."


Weltweit verabschieden sich immer mehr Länder aus ethischen Gründen von der zur Schaustellung von Wildtieren im Zirkus. Deutschland wird nicht das gallische Dorf werden, dass sich dem auf Dauer widersetzen kann. Und wer dem alten Sprichwort "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" folgt, kann auch rechtzeitig sein Berufsbild umstellen und auf Artisten setzen, die auch wir  gern in seinem Circus bestaunen werden.


Wir wünschen den Giraffen Sabu und Shakira, dass Direktor Alois Spindler sie mit seiner Liebe und Achtung, die er für die Tiere empfindet, umgehend nach Hause ins Winterlager oder zur der einzelnen Giraffe in den Tiererlebnispark nach Berlin schickt, der ebenfalls unter der Leitung seiner Familie steht, und den Herdentieren ein Leben auf Reisen erspart.


Dann ist die Debatte und die Fragen rund um den Transport der Giraffen wie in dem Kommentar auf unser38 auch schon beendet.


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Circus Voyage wieder in Braunschweig

Pressemitteilung      15. Juni 2017

  

Lange Beine, lange Hälse

Giraffentransporte des Zirkus Voyage gehören auf den Prüfstand

 

Der Zirkus ist in der Stadt – in diesem Jahr wieder Voyage. Der Zirkus der mit vielen exotischen Tieren um die Gunst der Besucher wirbt und der Wildtierarten mit sich führt, deren Zuschaustellung und Dressur seit Jahren in der öffentlichen Kritik steht, u.a. auch Giraffen. Sowohl die Bundestierärztekammer als auch die tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) lehnen eine Haltung von Giraffen im Zirkus ab. Der Bundesrat hat im vergangenen Jahr zum dritten Mal eine Initiative beschlossen, in der die Bundesregierung aufgefordert wurde, die Haltung verschiedener Wildtiere im Zirkus zu verbieten, darunter auch Giraffen. Der Zirkus Voyage schickt dennoch eine Giraffenkuh und einen Giraffenbullen in die Manege.

„Warum Menschen sich diese majestätischen Tiere in einem Zirkus zur eigenen Belustigung anschauen, ist eine Frage, die sich jeder Besucher selbst beantworten muss. Giraffen sind in einem reisenden Zirkus nicht annähernd tiergerecht unterzubringen, geschweige denn mit Straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften regelkonform zu transportieren“ kritisiert Beate Gries, Sprecherin der Initiative Stadttiere. „Auf welcher rechtlichen Basis, insbesondere der tierschutzrechtlichen, der transportrechtlichen aber auch der gewerblichen Aspekte, der Zirkus Voyage die bisherige Tournee mit den beiden Giraffen absolvieren konnte, ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Gries weiter. Die Initiative Stadttiere erwartet von allen involvierten Behörden in Braunschweig eine konstruktive Zusammenarbeit, um den einschlägigen Verordnungen, Gesetzen und erteilten Auflagen im Sinne des Tierschutzrechts und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in ihrem Zusammenwirken endlich zu ihrem Recht zu verhelfen.


Tierschutzrechtliche Aspekte

 

Für die Giraffenkuh Shakira gab der Zirkus eine Größe von 4 Meter an, der Bulle ist deutlich größer und kann ausgewachsen eine Größe von bis zu 6 Meter erreichen. Eine gebückte Haltung in zu niedrigen Fahrzeugen ist für die Tiere eine extreme Belastung. Deshalb sind die Tiere gezwungen, sich hinzulegen. Ein Liegen über mehrere Stunden widerspricht dem natürlichen Verhalten der Tiere. Giraffen sind Fluchttiere und verteidigen sich mit ihren Hufen, was nur im Stehen möglich ist. Das Herz-Kreislauf-System ist an den langen Hals in stehender Position angepasst und kann nur kurzzeitige Liegephasen kompensieren. Ein Transport gebückter und liegender Giraffen verursacht daher Leiden. Deshalb wurde dem Zirkus Voyage die Auflage erteilt, die Giraffen aufrecht stehend zu transportieren. Für den alle Tiertransportfahrzeuge und -anhänger benötigt der Zirkus eine Zulassung nach Tierschutztransportverordnung (TierSchTrV - EG 1/2005).

Giraffentransporter Voyage am 12.06.2017 auf dem Schützenplatz in Braunschweig


Straßenverkehrsrechtliche Aspekte

Fahrzeuge dürfen in Deutschland laut StZVO eine Gesamthöhe über der Fahrbahn von 4 Metern nicht überschreiten. Ab mehr als 4 Meter Höhe benötigt ein Fahrzeug eine Ausnahmegenehmigung von diesem Verbot, sobald es sich im öffentlichen Raum bewegt. Um Kollisionen mit Oberleitungen der Straßenbahn oder anderer Hindernisse zu vermeiden, bedarf es zusätzlich einer Erlaubnis nach §29 StVO für die Benutzung der Straßen unter Angabe der Fahrtroute z.B. von und nach Braunschweig.

Gewerbliche Aspekte

Betreiber von Schaustellerunternehmen führen ein Gewerbe und müssen eine Zuverlässigkeit im Sinne der Gewerbeordnung vorweisen. Darunter fällt auch die rechtzeitige Einholung aller erforderlichen Ausnahme- und Sondergenehmigungen zum Betreiben des Gewerbes sowie die Kooperation mit den zuständigen Behörden und Institutionen, die eine Berechtigung zur Kontrolle dieser Unterlagen sowie zur Kontrolle der für das jeweilige Gewerbe einzuhaltenden Vorschriften haben.

Dateidownload
Pressemitteilung Voyage 15.06.2017


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Medienecho auf ungewöhlich starke Reduzierung der Stadttauben in Braunschweig

Der NDR hat mit einem Radioteam von NDR 1 Radio Niedersachsen und einem Fernsehteam von Hallo Niedersachsen die Initiative Stadttiere Braunschweig zwei Stunden durch die Stadt begleitet und berichtete in drei TV-Beiträgen, einer Radiosendung und eine Artikel auf NDR.de von den Stadttauben in Braunschweig. Lesen, bzw. schauen Sie, was die Verwaltung der Stadt Braunschweig und andere dazu sagen und wie es jetzt weitergehen kann.

 

NDR.de - 09.05.2017

 

Braunschweigs Tauben sind verschwunden

 

Artikel des NDR über das harte Leben einer Stadttaube in Niedersachsen. Göttingen ist mit dem Beschluss des Umweltausschusses im April 2017 Vorreiter für ein kommunales Stadttaubenmangement in Niedersachsen. "Und das ohne tote Tiere" wie der Stadttsprecher aus Würzburg berichtet.

 


Hallo Niedersachsen - 29.03.2017 - 19:30 Uhr   

Nur Beitrag Stadttauben in BS - ohne Anmoderation

Deutlich weniger Stadttauben in Braunschweig. Nur noch 300 Tauben statt 5.000 - das hat die neueste Zählung in Braunschweig ergeben. Die Stadt sieht keinen Grund zur Besorgnis - im Gegensatz zu einigen Tierschützern.

 

 


komplette Sendung in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beitrag zu Stadttauben ab 11:50 Min - Sendung in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar

NDR Niedersachsen 18:00 Uhr  29.03.2017

Kaum noch Tauben in Braunschweig: Was ist da passiert?


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Beitrag Stadttauben - ab 11:34 Min - Sendung in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar

NDR Aktuell Nachrichten

29.03.2017 - 21:45 Uhr

Taubenschwund in Braunschweig



 





NDR 1 Radio Niedersachsen - 29.03.2017

Rückgang der Stadttauben in Braunschweig

(Veröffentlichung des Beitrages ist angefragt)


 

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Anfrage der Grünen Ratsfraktion und  Antwort der Verwaltung  vom 28.03.2017 zur Reduzierung der Stadttauben um mehr als 5000 Tiere.


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Unsere Pressemitteilung auf die Antwort der Verwaltung finden Sie auf unser38.de

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Grüne Anfrage vom 14.2.2017 und Antwort der Verwaltung

Antwort Verwaltung
Anzahl und Gesundheitszustand/Kosten Stadttauben



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Futtermangel und Kälte: Das Leiden Stadttauben


Die Situation der Stadttauben in Braunschweig ist aktuell katastrophal.

Januar 2017: Keinerlei verfügbares Futter bei der aktuell beißenden Kälte bedeutet für die Stadttauben den Hungertod.

Unsere Stichproben beim Einfangen verletzter Tiere an verschiedenen Stellen der Innenstadt in den letzten Tagen haben ergeben, dass die Tauben sämtlichs massiv untergewichtig sind. Unter den durch die Kälte aufgeplusterten Federn, sind die Tiere bis auf das Gerippe abgemagert.

Durch das Fütterungsverbot auf öffentlichen Flächen sind nach unserer Einschätzung aktuell bereits Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schmerzen, Leiden und Schäden) durch aktives "Verhungern lassen" eingetreten. Das ist strafbar.

Das Fütterungsverbot wollen wir auch nicht abschaffen, jedoch bedarf es nun dringend ausgleichender Maßnahmen in Form eines integrierten Stadttaubenmanagements.

weitere Infos...


Aktuelle Presse zum Thema:







Neue Braunschweiger

 

 

Neue Braunschweiger

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Tierschutzbeauftragte der Stadt Mannheim zum 01.09.2016 im Amt!

Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent der Stadt Mannheim  Christian Specht stellt erste Tierschutzbeauftragte vor: "Dieses Amt ist die - bislang einmalige - Fortsetzung des großen Engagements für den Tierschutz, das wir in unserer Stadt bereits haben.“

Sie wird in allen Fragen des Tierschutzes beraten und unterstützen und sich in verwaltungsinternen Arbeitsgruppen zu Belangen des Tierschutzrechts einbringen. Bürgeranfragen an die ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte werden an Eberle weitergeleitet. Specht weiter: „Mit Frau Eberle haben wir jetzt eine unabhängige und kompetente Ansprechpartnerin, die nicht Teil der Verwaltung ist aber eng mit ihr zusammenarbeitet und eine echte Ergänzung für die ordnungsrechtliche Arbeit ist, die in der Verwaltung geleistet wird“."


Für Braunschweig fordern wir ebenfalls eine/n Tierschutzbeauftragte/n. siehe auch unter Kommunalwahl 2016 : Die politischen Vertreter in Braunschweig haben beim Leserforum der Braunschweiger Zeitung hierzu ihre Statements abgegeben! (ganz unten auf der Seite). In der Mehrheit herrscht noch Unkenntnis über diese Stelle bei den Politikern vor.

Der SPD-Ministerpräsident hat im Mai eine unabhängige Tierschutzbeauftragte für das Land Niedersachsen ernannt.


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Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort... Betreute Taubenschläge

August 2016: Deutsche Bahn weiht Taubenschlag im Hamburger Hauptbahnhof ein

Am Hamburger Hauptbahnhof gibt es jetzt eine weitere tierschutzgerechte Unterkunft. 

 


Warum der Hamburger Hauptbahnhof  jetzt ein Taubenhotel hat.




Typisch Hamburg: Tauben-Puff im Mäuseturm!



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August 2016: Hamburg bekommt ersten betreuten Taubenschlag

Centrum Moschee erhält Taubenschlag  

Hamburg Journal - 09.08.2016 19:30 Uhr   

Der Hamburger Tierschutzverein will den ersten innerstädtischen Taubenschlag errichten. Partner ist die islamische Gemeinde der Centrum Moschee in der Böckmannstraße in St. Georg.

 

Presseecho: 

 


Schönes Zuhause:  Moschee wird zum Paradies für Tauben – Quelle: http://www.mopo.de/23739564 ©2016

 

Wie-eine-Moschee-die-Taubenplage-loesen-will

 

 

 

 

 


"Erste Moschee mit Taubenschlag"



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Tierschutzreport Tierschutz Braunschweig e.V.

Vorwort von Beate Gries - Sprecherin der Initiative Stadttiere Braunschweig

Download Vorwort TS-Report



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Neue Stadttauben- und Krähenplage ?!?

...fragen BZ und bs-report.

Der braunschweig-Report und die Braunschweiger Zeitung haben das Thema Stadttauben am 08.07.2016 noch einmal aufgenommen. Der BZ-Artikel von Herrn Jonscher wiederholt  seit Jahren die selbe fachlich falsche Einschätzung der Verwaltung, dass die Stadttauben wie Wildvögel eine Wahl hätten und die Stadt verlassen würden, wenn sie kein Futter finden. Es geht hier nicht um falsch verstandete Tierliebe, weil die Tauben hungern, sondern um öffentlich für jedermann sichtbare Tierquälerei durch qualvolle Verstümmelungen der Taubenfüße.


Der braunschweig-report hatte uns zum Thema um eine Einschätzung zur aktuellen Situation der Stadttauben gebeten. Der erschienene Artikel setzt sich sachlich mit der Thematik auseinander und ist fachlich korrekt. Im Kommentar von Herrn Dontscheff wird deutlich, dass es an der Zeit ist, zu lernen, die Stadt mit den Tieren zu teilen, denn die Stadt gehört uns nicht allein. Wir hoffen sein Hinweis, es mit dem Stadttaubenmanagement wenigstens einmal zu versuchen, findet offene Ohren. Nun fehlt nur noch ein Pilotprojekt wie in Lüneburg auf einem Schulgebäude und in Hamburg auf einer Moschee und es kann losgehen.


 

 

 

 

Kommentar im braunschweig-Report vom 08.07.16 - Seite 2

 

 

 

 


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Betteln mit Tieren - Winter 2015/16  

 

Nach der Veröffentlichung in der neuenBraunschweiger wurden wir von der regionalBraunschweig.de gebeten, zum Thema Stellung zunehmen. Der Artikel ist gut recherchiert - auch die Polizei kommt zu Wort:

16.02.2016 - ...zum Betteln mißbraucht

 

 

 

 

Download NeueBraunschweiger 13.02.2016 - bitte auf Seite 2 blättern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf unser38.de sind bis 20.02.16 -  31 Kommentare zum Artikel geschrieben worden: 

                                         

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Weihnachtszirkus 2015/2016

Trotz eisiger Kälte haben sich nach Aufruf des Peta-Street-Teams Braunschweig circa 30 Tierfreunde am Sonntag den 03.01.2016 für zwei Stunden vor dem Schützenplatz postiert und Mahnwache für die Wildtiere in diesem Zirkus gehalten. (... mehr Infos und Fotos in den nächsten Tagen)  

Unser neues Banner im Einsatz

Pressemitteilung Circus Busch - das Original ab 29.10.15 in Braunschweig  

Foto: Circus Busch - Das Original

Circus Busch Das Original unter Leitung der Brüder Scholl kommt nach Braunschweig. Die Initiative Stadttiere Braunschweig begrüßt das Gastspiel dieses Zirkus in unserer Stadt, denn er kommt (fast) ohne Wildtiere aus. In 20 Programmnummern werden die Zuschauer schwerelos durch Raum und Zeit geführt. Atemberaubende Akrobatik (...) tollkühn und magisch (...) entführen Artisten die ZuschauerInnen in den Zauber der Manege.

In nur einem Drittel der Nummern übernehmen hauptsächlich Heim- und sogenannte Nutztiere diese Führung, wobei die beiden Elefanten wohl eher nicht schwerelos durch die Manege gleiten wollen. Was dann auch aus Tierschutzsicht der einzige Kritikpunkt an dem Gastspiel des Circus Busch das Original ist. Elefanten gehören als exotische Wildtiere nicht in einen reisenden Zirkus.  

Elefanten stehen auf der Liste der Tierarten, die der Bundesrat nach Empfehlungen von Wildtierbiologen und Zoologen - aus der Manege verbannen will.

 

Foto: Circus Busch - Hardy Scholl und seine indische Elefantendame

Wir mögen Zirkus und freuen uns auf das Gastspiel. Aber wir appellieren an Hardy Scholl, seine beiden Elefantendamen nicht mehr mit auf Reisen zu nehmen schon gar nicht, bei den Temperaturen, die jetzt im November nachts schon mal unter 0 Grad fallen können. Herr Scholl: Sie haben ein so tolles und spannendes Programm mit ihren Artisten zusammengestellt das Mitführen der beiden Elefanten haben Sie gar nicht nötig.

Wir wünschen allen ZirkusbesucherInnen viel Freude und viele Oooohs und Aaaahs in spannender Atmosphäre. Wer mag, kann nun an unserer Umfrage zu Circus Busch Das Original teilnehmen:

 

(folgt inden nächsten Tagen! Bitte schauen Sie noch einmal vorbei. Vielen Dank!)

 

 

Pressemitteilung Zirkus Voyage in BS 

Zirkus Voyage gastiert vom 25.Juni bis 5. Juli auf dem städtischen Harz & Heide-Gelände – mit vier Tierarten der Negativliste des Bundesrates


„Über 80 Tiere (u.a.Elefanten, Nashorn, Flusspferd, Giraffe, Kamele, Alpakas, edle Pferde,..) sorgen für ein tierisches Spektakel.“ So Zirkus Voyage über sein Programm.

Der Bundesrat befand in seiner Entschließung im November 2011: "Elefanten,Nashörner, Flusspferde und Giraffen haben in Zirkussen nichts zu suchen, ebenso Affen und Großbären. In der Mai-Sitzung des Braunschweiger Rates hat sich die Mehrheit - vor dem Hintergrund von 1600 Unterschriften an den Rat der Stadt -zwar gegen eine Haltung von Wildtieren im Zirkus ausgesprochen. Dem Antrag der Grünen konnten jedoch nicht alle zustimmen. Nach einem leidenschaftlichen Vortrag für die Thematik verwies Ratsherr Dobberphul für die SPD auf die Zuständigkeit des Bundes, für eine bundeseinheitliche Regelung zu sorgen.  

 

Das gibt es aktuell für Zoologische Einrichtungen. Giraffen muss zum Beispiel ein 1000 qm großes Gehegebereitgestellt werden. So das Säugetiergutachten des BMEL aus 2014. Aus Sicht von Wildtierbiologen sind Giraffen auf Grund ihrer anatomischen Besonderheiten -lange Beine, langer Hals, Tiergröße – nicht für das Mitführen im Zirkusgeeignet. Zirkus Voyage hält dagegen: „Auch in Sachen Tierhaltung ...gelten (wir) als Vorzeige-Circus. Jeder Besucher kann sich im rollenden Zoo am artenreichen Tierbestand erfreuen.“  

 

In diesem Zirkus-Zoo werden auch Tiere gezeigt, die für die Manege nicht mehr taugen und nur mitgeführt werden. Das Veterinäramt prüft auch diese Haltung aktuell nachden unverbindlichen Leitlinien für Zirkusse ausdem Jahr 2000. Diese gelten nur für die Tiere, die täglich mit Ausbildung und Training beschäftigt werden. So erwarten die Kritiker, dass das Braunschweiger Veterinäramt die Vorgaben des Säugetiergutachtens hierzu anwendet und der Handlungsspielraum- zumindest für die Tiere aus der Negativliste des Bundesrates - während des Gastspiels von Voyage voll ausgeschöpft wird. Eine Anwendung der TVT-Richtlinien für die Erteilung von Auflagen wäre für Tierschützer ein erster Schritt, so Beate Gries, Sprecherin der Initiative Stadttiere Braunschweig. „Das Harz & Heide Gelände gehört der Stadt. Als Hausherrin steht sie nicht nur in der Pflicht, sie hat es auch in der Hand, Tierleid in unserer Stadt zu verhindern und Schaden vom Bürger abzuwenden. So wie es die CDU-Fraktion den Bürgern in der Ratssitzung versichert hat.“

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Ratssitzung am 05.05.2015  

- Antrag der Grünen und Einwohnerfrage 

Postkarten an den Rat der Stadt  

Mehr als 1500 Bürgerinnen und Bürger haben innerhalb von 3 Wochen Postkarten geschrieben, Mails versendet und sich in Unterschriftenlisten eingetragen.

Das ist mehr, als wir erwartet haben. Für ein so "exotisches" Thema nicht selbstverständlich.  

Vielen, vielen Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die auch bei kalten Winden im Bürgerpark und vor den Schlossarkaden unermüdlich Gespräche mit Bürgerinnen und Bürger führten und ausführlich informierten. Die tolle Zusammenarbeit mit der Tierrechtsinitiative Braunschweig hat sich bewährt. Im Sinne der Sache und für die Tiere einer super Leistung.

 

Der Rat der Stadt  

hat am 05.05.2015 sehr ausführlich über den Hintergrund und den Antrag der Grünen diskutiert. Mehrheitlich postiv.  

Die Begründund des CDU-Änderungsantrages, der eigentlich ein gegensätzlicher Antrag war mutet doch etwas seltsam an. Zirkusse hätten einen pädagogischen Auftrag. Kinder könnten hier Wildtiere hautnah erleben. Der Zirkus fördere das Verständnis von Tier- und Naturschutz.  

Damit steht die CDU-Fraktion in Braunschweig wohl so ziemlich gegen alle Erkenntnisse aus Zoologie und Biologie sowie zeitgemäßer Pädagogik.  Der neue Fraktionsvorsitzende der SPD Christoph Bratmann hat das auch entsprechend kommentiert.

Die Entscheidung fiel dann bei der SPD trotzdem gegen den Prüfauftrag aus. Es sei Sache des Bundes, dieses in Gesetzesform "zu gießen". Somit war der Antrag  zwar positv bewertet aber dennoch am Ende abgelehnt. 

 

Wir sehen den Tag  trotzdem positiv, denn dass so ausführlich und doch schon sehr in die Tiefe gehend ein Tierschutzthema im Rat diskutiert wurde, ist nicht die Regel.

 

Eine Prüfung der von uns überreichten Unterlagen hat die Verwaltung ja bereits im Februar zugesagt. Das Ergebnis ist noch offen. Wenn es länger dauert, wird gründlicher geprüft. 

 

In der Einwohneranfrage konnte unsere Sprecherin in Erfahrung bringen, welche Plätze auf dem Stadtgebiet der Stadt Brauschweig im Eigentum der Stadt stehen.

Der Schützenplatz gehört nicht dazu.  Hierzu werden wir zu gegebener Zeit an dem Eigentümer, der Schützengesellschaft herantreten, um in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Wir lassen uns überraschen! 

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Zirkus Knie  

Gastspiel vom 04. bis 08.04.2015

100 Menschen und 110 Tiere sind mit Zirkus Knie auf Reisen.
So die Eigenwerbung des Zirkus. Von den 100 Menschen sind die wenigsten Artisten, die meisten sind Begleitpersonal für Auf- und Abbau und den Betrieb.

Es sind also in der überwiegenden Mehrzahl Tiere, die den Zuschauer eine kurze Zeit unterhalten, für kleines Geld - das sich jeder leisten kann. Den Preis, den die Tiere dafür zahlen, ist ein Leben in viel zu kleinen Gehegen, Käfigen und Ausläufen zu verbringen. Auch das kritisieren Zoologen. Im Vergleich mit dem Säugetiergutachten, dass für die Tiger im Braunschweiger Zoo gilt, wohnen die Tiger im Zirkus Knie ihr ganzes Leben quasi auf einem Gäste-WC. Was für eine Vorstellung - im doppelten Sinn.

Die Mehrzahl der bei Knie mitgeführten Tiere gehören zu den Wildtieren. Einige von ihnen sind vor vielen Jahren der Wildnis entnommen. Liger (Hybrid aus Tiger und Löwe) und weiße Löwen gibt es in der Natur nicht. Auch das wird von Zoologen und Wildtierbiologen kritisiert.

Auch am Ostersamstag haben wieder Tierfreunde vor den Eingängen auf das Leid der Tiere in reisenden Zirkussen aufmerksam gemacht. Inzwischen ist es die Minderheit der Bürger, die an ihnen vorüber gingen, um sich die Show anzusehen. Die Mehrheit der Bürger findet es nicht mehr zeitgemäß</linkembed>. Und es werden jedes Jahr mehr Menschen, die sich beteiligen und mit Protestbannern zeigen:
"Ja! Wir mögen Zirkus - aber ohne wilde Tiere."
Die Initiative Stadttiere Braunschweig hat nachgezählt: 71 Bürgerinnen und Bürger aus allen Gesellschaftsschichten hielten Banner, verteilten Infoflyer oder suchten das konstruktive Gespräch mit den Besuchern. Nicht jeder  war dem aufgeschlossen. Die meisten waren eher unangenehm berührt. Viele nahmen jedoch die Informationen freundlich entgegen. Einzelne sagten auch, dass sie der gleichen Meinung wären und im nächsten Jahr lieber einen Zirkus ohne Wildtiere besuchen würden.

Die Initatorin der Aktion, Michaela Schulze von der Tierrechtsinitiative Braunschweig zeigte sich sehr zufrieden: "Der Protest wird in jedem Jahr größer - das es heue 70 Personen werden, die mit uns gemeinsam hier stehen, hat auch mich überrascht!"

Deutschland könnte - ebenso wie viele seine europäischen Nachbarn - ein Wildtierverbot im Zirkus erlassen. Bis der Beschluss des Bundesrates aus 2011 umgesetzt wird, sind die Kommunen gefordert, Lösungen zu finden. Der Rat der Stadt kann einen entprechenden Beschluss fassen.

 

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Der Zirkus Knie bewirbt seine "Show der Superlative" mit gemütlicher Zirkusatmosphäre sowie dem "Geruch nach exotischen Tieren".

Die mitgeführten Wildtiere riechen anders als Kuh, Pferd und Schwein, über dessen Duftnoten sich der Bürger erzürnt, sobald diese in seiner Nachbarschaft Quartier beziehen? Ein Dufterlebnis für das sogar Eintritt gezahlt wird?

Freikarten für Zirkus Knie liegen bereits Wochen vorher in 50er Bündeln in Braunschweiger Geschäften zum mitnehmen bereit. Kein anderer Veranstalter verteilt in solchen Mengen kostenlose Eintrittskarten, wie ein Zirkus. Es stellt sich die Frage, warum das so ist. 

Ist der Zirkus mit Tieren ein Auslaufmodell?  

Laut aktueller repräsentativer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Magazins Frontal21 aus März 2015 wollen 66% der Bundesbürger keine Wildtiere im Zirkus sehen. Nur 15% der befragten finden das Zuschaustellen von Wildtieren im Zirkus o.k. Auch 60% der CDU-Wähler würden nicht in einen Zirkus gehen, um sich dort Wildtiere anzuschauen. Führende CDU-Politiker der Bundesregierung erklärten zur Umfrage, dass es ein Bundesweites Verbot von Wildtieren im Zirkus mit der CDU dennoch nicht geben wird. Damit stellt sich die Regierung gegen den erklärten Bürger- und Wählerwillen zugunsten weniger Zirkusunternehmen. Welchen Gewinn  diese Politiker von ihrer Klientielpolitik haben, darüber kann man nur spekulieren.   

Braunschweig stellt sich auf 

Wir werden am Premierentag vor Ort sein und die Proteste Braunschweiger Bürger an der Hamburger Straße begleiten. Sein sie dabei. Wir freuen uns auf Sie. 

 

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"Braunschweig zeigt Gesicht" 

 demnächst mehr...

 

 "Wir machen Zirkus" am 4.10.14  Ritterbrunnen (vor den Schlossarkaden) in Braunschweig

Stadttiere machen Zirkus - 4.10. ist Welttierschutztag

 

Circus Krone in Braunschweig ( August 2014)

Jeden Tag, vor den Vorstellungen, standen junge und ältere Menschen vor dem Eingang. Sie machten die Besucher auf das Leiden von Wildtieren durch nicht tier- und artgerechte Haltungsbedingungen in fahrenden Zirkusbetrieben aufmerksam. Auch Quälereien durch Dressurmethoden für Wildtiere wurden thematisiert. Die Braunschweiger Zeitung und neuebraunschweiger berichteten - Leser kommentierten:

 

Leserbriefe nb 13.08.2014
Spaltet das Mitführen von Wildtieren im Zirkus die Gemüter oder trifft es eher auf Ablehnung?
nB20140813_S2.pdf [ 494.7 KB ]

 

 

Premierenbericht
neueBraunschweiger 10.08.2014
nB20140810_Seite9.pdf [ 811.2 KB ]

hier online lesen und kommentieren 

 

Premierenbericht
Braunschweiger Zeitung 7.8.2014
hier zur Fotostrecke
Demo 06.8.2014

 

 

6. August 2014: gemeinsame Demo von Braunschweiger Gruppen verschiedener nationaler und internationaler Tierrechtsorganisationen sowie Privatpersonen, die sich spontan angeschlossen haben. Presse, Funk (Radio SAW, ) und ein Fernsehteam von Sat1 werden berichten.  

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Gastspiel vom 6. bis 12. August 2014:

Der Circus Krone hat es für erforderlich gehalten, sich bereits im Vorfeld seines Gastspiels an den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen zu wenden und in einem offenen Brief eine positive Haltung zum seinem Unternehmen einzufordern.

 

Offener Brief Circus Krone
an OB Markurt und Ratsfraktionen
Braunschweiger Zeitung 25.7.14
von Ann-Claire Richter
BZ20140725.pdf [ 1.8 MB ]
BZ 5. Aug 2014
Pro & Contra - Bundestagsabgeordnete aus BS zum Thema

 

Wir danken für die Offenheit der Braunschweiger Zeitung und besonders Frau Ann-Claire Richter, das mitunter kontrovers diskutierte Thema gut recheriert aufzugreifen.

 

Circus Krone bemüht sich, ein positves Bild von ihrer Wildtierhaltung zu zeichnen.

VierPfoten und PeTA haben hierzu weitere Infomationenen zur Verfügung gestellt:

Selbst wenn ein Zirkus alles erdenkliche unternimmt, um die Unterbringung und das Handling für die Tiere zu verbessern,

es ist nicht möglich,Wildtiere in einem Zirkusbetrieb artgerecht zu halten. Darum hat der Bundesrat die Bundesregierung  aufgefordert, die Haltung von bestimmten Wildtieren im Zirkus gesetzlich zu verbieten. Das Bundesministerium BMEL hat aktuell in ihrem Säugetiergutachten Mindeststandards für die Haltung von Wildtieren veröffentlicht. Für eine Giraffe*)  sind 1000 m² Freifläche vorgeschrieben. "Das neue Gutachten ist ein deutlicher Fortschritt. Es macht greifbar, was konkret unter einer tiergerechten Haltung zu verstehen ist", sagte Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Warum Zoos sich daran halten müssen, für Zirkusse eine andere "artgerechte Haltung" gelten soll, ist nicht erkennbar.    

*) wird bei Cirkus Krone mitgeführt

Der "Zoo-Krone" ist besonders kritisch zu sehen. Hier werden Tiere, die nicht mehr für die Manege geeignet sind, nur mitgeführt, um "ausgestellt" zu werden, wie vor 100 Jahren. Diese Tiere leiden extrem unter der dauerhaften Bewegungslosigkeit und Langeweile. 

Auf den Plakaten von Circus Krone wird ausschließlich mit Wildtieren geworben. Ist der Zirkus ist seiner jetzigen Form denndoch Auslaufmodell?

Auch Cirkus Krone scheint das zu wissen und ist bemüht, den Zuschauernachwuchs zu konditionieren. So hat Krone der Stadt Braunschweig im Rahmen der Sozialdienste und Familienhilfen 800 Freikarten für sozial schwache Jungen und Mädchen zur Verfügung gestellt und bietet ein umfangreiches Vorprogramm für die kleinsten Zuschauer an. (Quelle: Braunschweiger Zeitung 6.8.2014)  

 

Hierbei ist aus unserer Sicht kritikwürdig, dass die Kinder in diesem Rahmen nicht angeleitet werden, wie sie sich auf dem Rücken eines Pferdes bewegen müssen. Den Tieren und auch den Kindern wird hierbei körperlicher Schaden zugefügt. Das gilt im übrigen für alle Reitbahnen, Ponyreiten etc. Positiv sehen wir, dass Kinder z.B. an das Jonglieren und die Clownerie herangeführt werden. 

Wenn Ihre Kinder oder Enkel dennoch die Vorstellung besuchen möchten, legen wir Ihnen ans Herz:

Erklären Sie Ihren Kindern, wie und warum Wildtiere im Cirkus Krone und anderen Zirkussen leiden müssen. Besuchen Sie lieber Zirkusse, die mit einem Programm ohne Tiernummern große Erfolge feiern, wie etwa der deutsche Zirkus „Flic Flac“ oder der kanadische „Cirque du Soleil“. Für Kinder gut geeignet sind auch die jährlichen Vorstellungen des Turnerbundes "Vertigo 2015" http://www.feuerwerkderturnkunst.de/start/

                      

Kinder machen selbst Zirkus: aktuell jetzt in den Sommerferien

Braunschweig: http://www.zirkuszentrum.de/programm/

Überregional: http://www.dobbelino.de/bilder/

 

zum Thema weiterlesen: hier 

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01.04.2014 - Rat der Stadt beschließt die Kastrationspflicht von Katzen in der Stadt Braunschweig

mit Inkrafttreten der Verordnung sind alle Katzenbesitzer in Braunschweig, die ihren Katzen und Katern Freigang gewähren, verpflichtet, ihre Tiere kastrieren und durch einen Mikrochip kennzeichnen zu lassen.

Diese gilt ebenso für KatzenfreundInnen, die frei lebende oder heimatlose Katzen  regelmäßig Futter zur Verfügung stellen.

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etteln mit Tieren -      

 

 

 

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Foto: hobbyfotohh_piqs_de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadttauben am Ritterbrunnen - Linkes Tier Faden am rechten Fuß schnürt Zehen ab